Von kleinen Abenteurern und ausgeglichenen Eltern..

Von kleinen Abenteurern und ausgeglichenen Eltern..

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Vor knapp drei Wochen kam die Anfrage eines Familienmitgliedes, ob sie die Große für ein Wochenende in eine andere Stadt entführen dürfte. Mein erster Gedanke? “Jaaaa, Jaaaaa, gerne!”

Nicht weil ich meine Tochter ungern um mich habe, sondern weil ich eine Auszeit auch einmal dringend nötig hatte.
Zumindest eine halbe Auszeit. Habe ich vor dem Baby immer gedacht, dass der Kleine sicher alles komplizierter machen würde, empfinde ich es jetzt fast als Urlaub, wenn die Große mal aus dem Haus ist. Warum?
Ein Baby ist meiner Meinung nach gefühlt anspruchsloser als ein Kleinkind.
Klar, es hat gelegentlich Hunger, muss vielleicht mehr in den Schlaf begleitet werden, Nachts steht man auf aber es liegt auch einfach mal auf seiner Decke und spielt, oder erkundet zum Beispiel das Wohnzimmer.

Ein Kleinkind beschäftigt sich zwar auch mal alleine aber man befindet sich doch ständig im Dialog und verbringt die Zeit meist bewusst zusammen. Basteln, Memory spielen, Lesen, Duplotürme bauen..

Nur mit dem Baby Zuhause machte sich fast das Gefühl breit, als sei alles wie vor den Kids.

Ich hab mich an diesem Wochenende mit einem Buch in der Hand wiedergefunden und die sechste Staffel “Downton Abbey” liegt nun (leider) komplett hinter mir. Wir waren viel spazieren und haben die Herbstluft genossen.
Ja es sind die kleinen Dinge aber zu diesen hat man teilweise im Alltag mit beiden Kids einfach keine Zeit.

Bin ich hier vor Sehnsucht eingegangen? Nein, gar nicht. So war ich allerdings auch noch nie.
So sehr ich beide Kids über beide Ohren liebe, so sehr liebe ich auch solche Auszeiten und den Gedanken daran, was die Große gerade wohl alles cooles erlebt.

Zwischendurch habe ich Bilder geschickt bekommen. Pfannkuchen essend auf einem Pfannkuchenboot, in der Metro fahrend direkt in der Fahrerkabine, staunend inmitten einer Gruppe eines JGAs, in der der Bräutigam als Schwein verkleidet Gitarre spielen musste t.b.c.

Ich vermute, dass mir heute Abend leuchtende Kinderaugen von unzähligen kleinen Abenteuern erzählen werden und ich höre sie mir an, glücklich für sie und glücklich für mich.

Ein Hoch auf die kleinen Abenteuer, die ewig in Erinnerung bleiben werden und die Auszeiten für die Eltern.

Ich starte nun in den letzten Tag, nur mit dem Baby daheim und werde ihn noch einmal in vollen Zügen genießen und die Ruhe in mich aufsaugen.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.

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