Schlaf Kindlein schlaf.. auch mal auswärts

Schlaf Kindlein schlaf.. auch mal auswärts

Nabby

Von Anfang an waren unsere Kids es gewohnt, dass sie Abends auch mal auswärts schlafen. Das kann entweder eine Übernachtung bei den Großeltern sein oder auch einfach ein später Ausflug zu der Familie.

Jedoch waren beide nie die typischen Kinderwagenschläfer. Die Große sowie auch der Kleine brauchen ihren ruhigen Ort um einschlafen zu können. Unsere Tochter länger wachzuhalten hat damals im Babyalter nicht funktioniert und bei dem Kleinen wird es auch erst langsam etwas leichter.

Machen wir uns also zu späterer Stunde auf den Weg, wird all das eingepackt, was wir auch Zuhause benötigen würden um den Kleinen ins Bett zu kriegen.
Die für uns passende Vorgehensweise haben wir sozusagen mit jedem Ausflug perfektioniert. Anfangs wird vielleicht das Babyphone vergessen. Kurz drauf wird festgestellt, dass man dem Baby besser schon den Schlafanzug angezogen hätte um es Zuhause nicht wieder zu wecken und beim dritten Mal läuft dann im besten Fall alles wie am Schnürchen.

Was mich jedoch nicht davon abhält, die Wickeltasche vor Abfahrt zweimal zu kontrollieren. Ich bin einfach unglaublich chaotisch was so etwas angeht und vergesse viel zu häufig irgendwas. Das war auch ein Grund dafür, dass ich mich nach einem zweiten Babyphone umgesehen habe. Das Babyphone zu vergessen steht bei mir an oberster Stelle der Vergesslichkeitsliste und der spätere Kabelsalat in der Wickeltasche ist mir auch relativ zügig auf die Nerven gegangen.
Zuhause wollte man dann das schlafende Baby ins Bett bringen aber musste erst einmal wieder den Kabelsalat entwirren und in unserem Fall das Bett verschieben bis alles wieder vernünftig an seinem Platz war.
Dazu habe ich ehrlich gesagt wenig Lust wenn es einfach so spät ist, dass ein Kind gerne quäkt und das Andere noch einmal richtig aufdreht vor Müdigkeit.

So habe ich mich also im Babymarkt umgesehen und ein Babyphone entdeckt, das so klein ist, dass ich es permanent in der Wickeltasche habe und zusätzlich erspart es mir den Kabelsalat, da es via Bluetooth funktioniert.

Dieses kleine Helferchen stelle ich Euch nun einmal genauer vor, denn es ist einfach verdammt praktisch, wenn auch meiner Meinung nach nicht als Hauptbabyphone geeignet. Dazu erfahrt Ihr jetzt gleich aber mehr.

Nabby, so wie es genannt wird, funktioniert wie gesagt via Bluetooth. Zur Installation benötigt Ihr eine App, die für das iPhone sowie für Android zur Verfügung steht.
Der Verbinungsaufbau ist ganz simpel und funktioniert auf Knopfdruck. Großartiges Installationschaos und Bedienungsheft wälzen fällt definitiv weg.

Ab diesem Zeitpunkt benötigt Ihr also egal wo ihr das Babyphone starten möchtet, immer nur zwei Dinge. Nabby und euer Handy. Ohne das Handy verlassen die Meisten von uns wohl selten das Haus und Nabby passt selbst in die Hosentasche. Um es nicht zu vergessen und immer am richtigen Ort dabei zu haben, belasse ich es aber wie gesagt in der Wickeltasche.

Aufgeladen wird Nabby via USB Anschluss und Adapter. Das Kabel ist ganz kurz und fällt in der Wickeltasche also auch nicht negativ auf.

Der Grundstein für ein praktisches Babyphone ist also schon mal gelegt aber wie sieht es mit den Funktionen aus?

 

Die Funktionen im Überblick:

Strahlungen: Nabby wirbt damit, das Babyphone mit den geringsten Strahlungen zu sein. 0,08mW im Standbymodus seien Weltrekord. Da ich diese Aussage nicht kontrollieren kann, lassen wir die Information mal so dahingestellt.

Funkstörungen: Obwohl die App immer im Hintergrund läuft und Alarm meldet auch wenn Ihr z.B. gerade telefoniert, hört Ihr kein Tönchen. Es sei denn, es kommt von euerm eigenen Baby. Probleme mit der Funkstörung hatten wir also noch nie.

Akkulaufzeit: Einmal aufgeladen soll es 70 Stunden betriebsbereit sein. Ob es genau 70 Stunden sind, habe ich nicht gezählt aber es vergehen diverse Abende Auswärts, bis ich es wieder laden muss. Der Ladevorgang kann auch stattfinden während das Babyphone genutzt wird.

Reichweite: An dieser Stelle muss ich leider einen kleinen Minuspunkt vermelden. Zwar wird angegeben, dass Nabby auf Sichtverbindung bis 340m funktioniert und problemlos auch innerhalb eines Hauses aber das ist bei uns nicht der Fall. Habe ich es mal in seinem Kinderzimmer genutzt, da unser richtiges Babyphone bei uns oben war, verlor sich bereits die Verbindung wenn ich kurz vor die Haustür gegangen bin. Nehmen wir es Auswärts mit, hatten wir trotz ebener Fläche ebenfalls auf der Terrasse bereits Probleme.

Die App: Die App kann, wenn man möchte, einiges. Wenn man möchte sage ich deshalb, weil ich weitere, für mich wichtige Funktionen, zusätzlich und kostenpflichtig freischalten musste. Hauptsächlich die “Zuhör”-Funktion würde mir sonst sehr fehlen. Mit ihr habe ich die Möglichkeit, immer mal kurz ins Zimmer reinzuhören ob alles friedlich ist. Dadurch dass die App im Hintegrund läuft, hört man wirklich keinerlei Geräusche und das reinhören hat mich anfangs immer etwas abgesichert, dass ich auch wirklich nichts verpasse. Da das Babyphone an sich mit 149 Euro aber schon einen sehr stolzen Preis hat, finde ich eine zusätzliche anfallende Zahlung nicht so prickelnd. Gleichzeitig hätte ich aber eben auf die Zusatzfunktionen nicht verzichten wollen. In der erweiterten Variante habe ich nun folgende Funktionen: Temperaturanzeige, Schlafzähler, Horchfunktion.

Die Geräuschempfindlichkeit: Hier gibt es fünf verschiedene Stufen und wir haben unsere immer auf höchster Empfindlichkeit eingestellt. Warum? Bei der voreingestellten “Mittel”-Empfindlichkeit, sind uns wirklich schon ordentliche Schreier entgangen. Nun schaltet sich Nabby zwar auch mal ein, wenn im Nebenraum eine Tür zugeht aber das ist mir lieber als wenn ich den Kleinen verpasse.
Bei der mittleren Stufe könnte ich mich also nicht drauf verlassen, bei der Höchsten verpasse ich jedoch nichts.

Der Intelligente Alarm: Wie ich schon schrieb, läuft Nabby immer im Hintergrund auf euerm Handy oder Tablet. Es ist also egal ob Ihr telefoniert, surft oder spielt, sobald euer Baby Euch braucht, bekommt Ihr eine Meldung. Es ertönt ein Signal und auf dem Handy steht bei uns “Linus braucht Ihre Aufmerksamkeit”. Ebenso erfolgt sofort ein Signal wenn die Verbindung verloren geht oder der Akku schwächelt. Hier gab es nie Probleme und ich kann mich auf diese Funktion absolut verlassen. Ihr könnt übrigens anstelle der Signaltöne auch einen Vibrationsalarm einstellen.

Nabby

Fazit:

Nabby ist für uns das perfekte Babyphone für unterwegs. Es ist einfach so klein, dass es in jede Tasche passt und nicht vergessen werden kann. Egal wo euer Baby schlafen soll, es muss nicht einmal eine Steckdose in der Nähe sein, sofern Nabby vorher aufgeladen wurde.
Gleichzeitig wäre es jedoch für mich nicht das Babyphone für jeden Tag und jede Nacht. Wieso? Auch wenn ich mittlerweile mitbekommen habe, dass es mich nie enttäuscht hat was die Meldungen anging, habe ich Nachts lieber ein Babyphone, das sozusagen die ganze Zeit überträgt und zwar so, dass ich es auch die ganze Zeit höre – ohne Rauschen. Das ist aber denke ich eher ein persönlicher Tick von mir.
Für Ausflüge und auch einzelne Übernachtungen bei den Großeltern, finde ich es jedoch super und bin wirklich froh es zu haben.
Den Preis von 149 Euro finde ich ordentlich, er täuscht aber eventuell auch etwas da man gefühlt nichts in der Hand hält. “149 Euro für das kleine Ding?” Der Gedanke kam mir auch aber letztendlich kann das kleine Ding eben auch all das, was andere Babyphone in der Preiskategorie können und ist dazu noch mal einen Ticken praktischer. Die Zusatzfunktionen bezahlen zu müssen, hat mich allerdings wirklich geärgert. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Betrag erinnern, er war denke ich auch nicht immens aber ich empfand es trotzdem als kleines Ärgernis.

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Comment
  • Luise12 Januar 2017
    Antworten

    Huhu ☺
    Hast du vielleicht mal Lust deine/eure liebsten tm Gerichte zu zeigen? Also nicht die Rezepte an sich, sondern was du allgemein gern darin machst und daraus isst 😊

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