Tage wie diese..

Tage wie diese..

©jakkapan

Ihr mochtet die Einträge der Rubrik “Tagebuchbloggen” immer so gerne und somit wollte ich sie natürlich hier fortführen.

Immer wieder mal wird es also weiterhin Artikel geben, die Euch auf einen stinknormalen Tag in meinem Leben mitnehmen.

Warum ausgerechnet heute? Vermutlich weil ich eine ruhigen Abschluss für diesen lauten Tag brauche.

Fangen wir aber von vorne an:

Um 5 Uhr morgens startete mein Tag, der auch der Tag unsere Heimreise aus dem Urlaub sein sollte.

Mit viel Gebrüll und dem “Rücken auf Bauch”-Drehen im Sekundentakt, endete die Nacht vorerst zu unchristlicher Zeit. Glücklicherweise ließ sich das Blatt aber doch noch einmal wenden und es konnte noch etwas Schlaf getankt werden. Was freue ich mich auf die Zeit, zu der das “Bauch auf Rücken”-Drehen, genauso gut klappt.

Nachdem alle wach waren, wurde erst einmal gemeinsam gefrühstückt. Kaffee, Kaffee, Kaffee!!
Beim Frühstück in diesem Domizil, gehören für mich komischerweise immer Schokostreusel mit zum Frühstück. Ich kann gar nicht genau sagen warum, Zuhause esse ich sie nie aber dort müssen sie einfach jeden morgen aufs Brötchen. Frühstückt Ihr auch so seltsame Dinge?

Im Anschluss an das Frühstück, begann dann das Packen. Mich kann man mit dem Packen von Koffern eh schon jagen und erst recht, wenn es parallel zwei Kinder zu bespassen gibt.
Glücklicherweise hat die Oma sich die Große geschnappt und mit ihr gepackt, während ich nur den Kleinen hatte und parallel gepackt habe.

Ohne ihre Hilfe wäre ich wohl Abends noch nicht losgekommen. Ungeschriebene Gesetze besagen ja auch, dass Babys entweder genau dann Schreien, wenn warmes Essen für die Eltern auf dem Tisch steht, oder wenn man sonst irgendetwas zu tun hat und eigentlich gerade mal keine Zeit fürs Baby hat.
In diesem Punkt bildet auch unser Sohn keine Ausnahme und somit begleitete er mich über 1 1/2 Stunden schreiend beim Packen.
Wippe doof, liegen doof, Arm doof, satt, Windel sauber, müde aber nicht schlafen wollen. Naja, so ist das nunmal.

“Leicht” genervt, ja das gibt es auch bei Familienbloggern, standen dann irgendwann die Koffer gepackt vor der Tür und mussten nur noch im Tetrisverfahren im Auto verstaut werden.

Direkt vor der Abfahrt gab es Mittagessen für beide Kids, damit der Grundstein für schlafende Kinder während der Autofahrt gelegt ist.
Nun dürft Ihr mal raten..

Die Große schlief selig ein. Der Kleine auch aber leider nur für 30 Minuten. Anschließend setzte er mit dem Schreien fort und weckte damit natürlich auch die Große.
Zwei Stunden fahrt hieß es noch zu überbrücken. Dank des großen Geschwisterkindes, die sich auf der Rückbank ordentlich zum Affen machte, konnte zwischen dem ganzen Geschrei aber auch immer mal wieder ein kurzes Lachen vernommen werden.

“Schatziiii, wir sind doch bald da, ich weiss dass Du den MaxiCosi nicht magst, ich mochte den auch nicht.”
Mit Engelsstimme hat sie es versucht aber leider verhalfen uns auch ihre aufmunternde Worte nicht zu einer ruhigen Autofahrt.

Da ich wusste, dass auch eine Pause nichts bringt, sondern erst das Rausnehmen aus der Babyschale zur Glückseligkeit des Babys führen würde, versuchten wir einfach zügig nach Hause zu kommen.

Als wir es dann endlich geschafft hatten, waren wir doch alle Drei + Hund deutlich erleichtert.

Zwar ging die Schreierei Zuhause erst noch ein bisschen weiter aber als er sich dann in Ruhe im Wohnzimmer umschaute und scheinbar feststellte dass ihm hier alles sehr vertraut ist, wurde es ruhig.
Ob das nun der Grund war, sei dahin gestellt. Jedenfalls wurde er wieder happy und erkundete das Wohnzimmer.

Wir verbrachten den restlichen Tag mit Puzzeln, Feuerwehrmann Sam und Bibi & Tina Vorführungen für den Kleinen, kurzen Besuchen von Familienmitgliedern bei uns und weiterem üblichen Kinderquatsch.

Gegen 18 Uhr aßen wir dann gemeinsam zu Abend und anschließend ging es auch schon ins Bett.
Dass ich über die daraus resultierende Ruhe sehr glücklich war, können sich die Eltern unter Euch vermutlich denken 😉

Letztendlich war es also ein ganz normaler Tag, der mich zwischendurch auch mal zur Weissglut brachte aber kurze Zeit später die schönen Momente des Familienlebens zu bieten hatte.

Nun heisst es Füße hoch, den Feierabend – und die Ruhe genießen. Morgen ruft die Arbeit, vermutlich wieder Bibi & Tina Reitturniere durchs Wohnzimmer und zum Tagesabschluss ein Konzert, auf das ich mich riesig freue.

Habt einen schönen Abend!

6

Comments
  • Anika19 August 2016
    Antworten

    Ohje. So Tage gibt es leider überall und immer wieder. Aber man muss sich dann halt immer vor Augen führen das es auch wieder andere Momente gibt und die Situation einfach so annehmen wie sie ist. Alles ärgern bringt ja nix 😊
    Mich würde noch interessieren welchen Film du gestern so spooky fandst.
    Liebe Grüße
    Anika

    • Tina20 August 2016
      Antworten

      Da hast du absolut Recht. Nach jedem Chaos folgt auch wieder der Seelenfrieden durch die Kids 🙂 Der Film hieß “10 Coverfield Lane”. Liebe Grüße

  • Katrin19 August 2016
    Antworten

    Oh wie bekannt das klingt…wann hast Du denn die Koffer wieder auspacke können 😉?

    • Tina20 August 2016
      Antworten

      Ganz ehrlich? Sie sind teilweise offen und teilweise geschlossen in den richtigen Zimmern angekommen… 😮

  • Lina19 August 2016
    Antworten

    Der Film würde mich auch interessieren. 🙂

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