Travel: Moin Moin Hamburg – Auszeit auf einem Boot

Moin Moin Hamburg

Travel: Moin Moin Hamburg – Auszeit auf einem Boot

Vergangenes Wochenende, verschlug mich ein anstehender Termin, nach Hamburg.
Falls Ihr mir auf Instagram folgt, dürftet Ihr davon schon einiges mitbekommen haben.

Vorab machte ich mir Gedanken, wie das Wochenende überhaupt von statten gehen sollte.
Es war klar, dass ich das Baby mitnehmen musste und überlegte daher, ob wir nicht gleich ein Familienwochenende daraus machen sollten.
Morgens mit so einem Wurm per Flieger nach Hamburg, im Anschluss einen Termin mit ihm verbringen, bei dem es nicht sonderlich ruhig für ihn werden würde und anschließend per Flieger zurück? Das erschien mir als etwas zu chaotisch für den kleinen Menschen.

Die Entscheidung war also schnell gefallen und so machte ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft. Ins Hotel? Das wäre sicherlich eine Möglichkeit gewesen aber irgendwie schwebte mir dieses Mal etwas anderes vor.

Ich bin vorab noch nie mit Airbnb in Kontakt gekommen aber irgendwie kam es, dass ich mich auf einmal stöbernd dort wiederfand.
Ein Hotel ist nicht gerade günstig und meist dann nicht mal super geeignet für die Reise mit zwei Kindern.
Es sei denn, man bucht ein großes Zimmer mit einem separaten Raum aber das ist dann gleich auch wieder viel teurer.
Ich dachte mir also, ich könnte ja einfach mal nach einem kleinen Apartment schauen und das tat ich dann auch.
Allerdings sprang mir dann etwas anderes ins Auge, als ein gewöhnliches Apartment, nämlich ein Kutter.
Wie ich später lernte, lange Zeit der größte Fischkutter Hamburgs.

Jedenfalls verliebte ich mich irgendwie in dieses Boot, vielleicht auch in die Vorstellung, vom Piraten liebenden Töchterchen, auf diesem Boot.
Wieso also eigentlich nicht? Hotels haben wir schon oft besucht aber ein Wochenende auf einem alten Kutter, der dazu noch unglaublich schön hergerichtet war, das hatten wir noch nicht vorzuweisen.

Ich schrieb also den Besitzer des Bootes an und rechnete ehrlich gesagt nicht mit einer Zusage. Das Boot ist einfach wunderschön, mit so viel Gespür für Details eingerichtet und auf den ersten Blick auch mit ausgewählten Materialien und Kunstwerken.
Ich hätte es also wirklich verstanden, wenn jemand seine Sorgen hat, ein Baby + Kleinkind dort wohnen zu lassen.
Umso überraschter und freudiger war ich, als eine total nette Mail des Besitzers ankam und unsere Anfrage bestätigt wurde.

Das Abenteuer konnte also starten und kurze Zeit später, fand ich mich auch schon in der Hafencity wieder. Was mich dort genau erwartete?

Mit Kinderwagen, Koffer, Handgepäck und MaxiCosi lautete mein Ziel vom Flughafen aus: Hafencity.
Dort angekommen, lief ich einem Packesel ähnelnd, einen kurzen Weg über eine Brücke + Steg und gelangte dann schnell zum Boot.
Der Weg an sich dauerte keine Minute und war also gut machbar.
Die Eltern unter Euch werden das kennen: bloß nicht anhalten wenn man gerade einmal alles fest in den Händen hat. Scheuklappen auf und einfach bis zum Ziel durchlaufen.

Am Boot angekommen, empfingen mich bereits sehr nett die Gastgeber und zeigten mir erstmal alles wichtige für die kommenden zwei Tage. Auf einem Boot ist ja doch alles so ein bisschen anders.
Die Bilder hatten nicht getäuscht, die Location war einfach ein Traum.

Der Wohn-/ Essbereich

 

Die gemütliche Sofaecke lud zum Verweilen ein.

 

Frische Blumen leisteten uns am Sonntag beim Frühstück Gesellschaft. Da regnete es draussen nämlich in Strömen.

 

Lieblingsplatz vom Mini, wenn wir mal nicht auf dem Deck waren.
Unter Deck befand sich neben dem Ess-/ Wohnbereich, die Kajüte mit Doppelbett, eine kleine Küchenzeile, sowie das Bad.
Für das Baby wurde uns ein Babybett zur Verfügung gestellt und zwar ein richtiges aus Holz, mit anständiger Matratze. Das erlebt man ja auch nicht oft.
Auch der Maschinenraum war unter Deck zu finden und durfte von der Großen, kurz vor der Abreise und in Begleitung des Gastgebers, noch einmal genau unter die Lupe genommen werden.
Auf dem Deck selber, befanden sich verschiedene Terrassen inkl. Hängematte, Esstisch und Liegestühlen.
Auch die richtige Küche war über Deck zu erreichen und beherbergte alles, was man sich so wünschen konnte: eine gemütliche Sitzecke, gute Kochmöglichkeiten, ausreichend Zubehör und sogar einen Milchaufschäumer für den Kaffee 😉
Was Rückblickend zu sagen bleibt? Es war einfach nur richtig toll.
Ein kleines Abenteuer für die ganze Familie, in ungewöhnlicher Location, bei der man aber auf keinerlei Komfort verzichten musste.
Ich hab Hamburg dieses Mal ganz anders erlebt, als ich es sonst bei anderen Besuchen, mit normaler Hotelbuchung getan habe.
Sollte es mich zukünftig wieder dorthin verschlagen, nehme ich sicherlich erneut den Kontakt zu den Gastgebern auf.
Solltet Ihr selber Interesse daran haben, ein Wochenende oder auch länger auf der Horus zu verbringen, findet Ihr hier noch mehr Infos und auch den richtigen Ansprechpartner.

4

Comments
  • Christina24 Juni 2016
    Antworten

    Wenn euch das gefallen hat, könnt ihr ja mal einen Familienurlaub auf dem Hausboot machen, z.B. in Frankreich. Das ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Vielleicht wenn der Kleine etwas älter ist. Freunde von uns waren aber auch schon mit Baby. Und Hunde sind auch auf den meisten erlaubt.

  • Anonym24 Juni 2016
    Antworten

    wirklich eine wunderschöne Möglichkeit, zu übernachten – allerdings ist der Preis pro Nacht wirklich heftig. Für 2 Nächte knapp 800 EUR…. oder ist das in HH eher ein "Normalpreis", den man auch im Hotel zahlen würde ? Habe da keine Erfahrung ….;-)

  • Tina24 Juni 2016
    Antworten

    Bei Booking sind wir an den Preis sehr nah rangekommen, was Hotels anging und da hätten wir deutlich weniger Platz gehabt. Es ist aber sicherlich auch die Frage, wonach man sucht.

  • Carina Josefsson02 August 2016
    Antworten

    Wow! Das sind wirklich traumhaft aus! Ich hege seit Jahren den Traum auf einem Hausboot zu wohnen! Vielen Dank fürs Teilen!

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