Travel: Oh Berlin!

Travel: Oh Berlin!

Restaurant “Lokal”

72 Stunden Berlin – eine viel zu kurze Zeit, um ansatzweise alles entdecken zu können, aber es hat gereicht um klarzumachen, dass ich dieser Stadt bald wieder einen Besuch abstatten möchte.

Zwar war ich schon mehrmals dort, aber da ich auch bei meinen vorigen Trips immer zu wenig Zeit hatte, beschränkte ich mich damals auf die typische Orte, die man als Tourist oder aus geschichtlichen Hintergründen gesehen haben sollte.

Dieses Mal war es etwas anders. Wir ließen uns mehr von der Stadt treiben. Vorab hatten wir kaum Pläne gemacht, ausser für Freitag einen Tisch in einem Restaurant zu reservieren und Tickets für eine Aufführung am Samstag zu buchen.
Wir wollten mehr in den Tag und in die Stadt hineinleben, schauen wohin wir im Laufe des Tages getrieben werden.
Rückblickend war die Entscheidung super. Ich hatte das Gefühl, einen viel authentischeren Eindruck der Stadt erleben zu können, als bei meinen vorherigen Besuchen.

Nun werde ich Euch einige der Orte vorstellen, die wir genauer unter die Lupe genommen haben.

Hotel:

Unser Ausgangspunkt war das Hotel Crowne Plaza auf der Nürnberger Str. Die Lage war perfekt, denn mit der S-Bahn oder auch zu Fuß, konnten wir die meisten unserer angepeilten Ziele leicht erreichen.
Das Hotel hatten wir unter anderem gewählt, da es über einen Spa-Bereich verfügt, der dazu noch wirklich gemütlich war. Was tut einem nach ausreichenden Fußmärschen gut? Erholung im Spa.
Feste Behandlungen hatten wir aber nicht gebucht, wir nutzen die Ruhe und Atmosphäre dort einfach zum Lesen und entspannen.
In allen weiteren Punkten konnte uns das Hotel ebenfalls überzeugen. Lage, Zimmer, Service, Essen und Komfort stellten uns rundum zufrieden.

Restaurant “Lokal”:

Für den ersten Abend, hatten wir vorab einen Tisch im “Lokal” reserviert. Dieses liegt in der Lilienstraße in Berlin-Mitte und wir erreichten es via Taxi.
Das Restaurant besticht als allererstes mit seinem Erscheinungsbild. Puristisch stilsicher und trotzdem unglaublich gemütlich. Der Service war sehr sympathisch und locker.
Die weitere Besonderheit am “Lokal” ist, dass die meisten Produkte von Bauern aus der Nähe bezogen werden. So wird die bestmögliche Frische gewährleistet. Die Gerichte überzeugten uns  absolut.
Reservieren solltet Ihr hier frühzeitig, da der Laden heissbegehrt ist und es gegen Abend deutlich voll wird.

 
 

Hackescher Markt: 

 

Am Samstag machten wir uns per S-Bahn auf den Weg in Richtung “Hackeschen Markt. Die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten und die S-Bahn fuhr alle paar Minuten.
Dort angekommen, schauten wir uns als erstes die “Hackeschen Höfe” genauer an. Die Höfe könnt ihr Euch so vorstellen, dass Ihr in einem der acht kleinen Hof startet und von dort aus wieder in den nächsten kommt, von dort aus wieder usw.
In jedem Hof findet ihr kleine, schöne und besondere Shops, die die verschiedensten Produkte anbieten. Von Feinkost, über Porzellan, Kindersachen, Schmuck, Galerien und Jugendstil-Fliesen, findet Ihr hier alles.
Die Atmosphäre dort war angenehm ruhig. Gefühlt tobte vor den Höfen der Großstadtdschungel und in den Höfen konnte man ganz in Ruhe schlendern und entdecken.
Nachdem wir uns nach den Höfen mit einem Eis auf dem Hackeschen Markt gestärkt hatten, erkundeten wir die Geschäfte in der Gegend und fanden tolle Shops.

 Café Einstein: 

 

Dieser Ort wird mir mit am meisten in Erinnerung bleiben, denn er war irgendwie magisch.
Bevor wir uns auf den Weg zu der abendlich gebuchten Vorstellung machten, wollten wir noch einen kleinen Happen essen und so hatten wir dort kurzfristig einen Tisch reserviert.
Zu Fuß machten wir uns vom Hotel aus auf den Richtung Kurfürstenstraße und freuten uns auf diese besondere Location, denn besonders ist sie allemal.
Besonders auch schon deswegen, weil wir sie fast übersehen hätten.
Das Café Einstein versteckt sich in einer imposanten Stadtvilla und verzichtet auf große Schilder, die auf das Lokal aufmerksam machen.
Dezent in einem Fenster angebracht, kann man den Schriftzug lesen aber das war es dann auch schon.
Dort angekommen, wird man bei schönem Wetter durch die imposanten Innenräume, in den Aussenbereich geführt. Und da war er, dieser magische Ort.
Mitten in der Stadt, eine Oase der Ruhe. Grün, irgendwie romantisch angelegt, mit Lampions versehen für die abendlich eintretende Dunkelheit.
Es war ein ruhiger und bedächtiger Ort, so angenehm, dass er einen direkt entspannte.
Der Service war top, genauso wie die von uns gewählten Speisen.
Eine absolute Empfehlung.

 

Das Varieté “Wintergarten Berlin”:

 

Für Abends hatten wir Karten für die Show “Sheer Madness” georderte und zugegeben, wir waren skeptisch.
Gleichzeitig sagten wir uns aber auch, klassische Konzerte oder “normale” Shows, können wir auch bei uns in der Nähe ansehen. Wir wollten etwas sehen, das man nur in verrückten Städten wie Berlin erleben kann und das taten wir dann auch.
Alleine die Location war irre (wir erreichten sie übrigens wieder zu Fuß, da das Café Einstein auf halber Strecke lag).
Roter Samt, keine Stuhlreihen sondern Tische für jeweils sechs Personen, einen Sternenhimmel an der Decke, viele Spiegel. Es war einfach eine andere Welt.
Neben einem Weinpaket, das wir gebucht hatten, kann man sich während der Show auch kulinarisch verwöhnen lassen. Es war wirklich eine einzigartige Kombi.
Dann fing die Show an und wir waren wirklich gespannt, was da nun auf uns zukommen mag.
Wie es dann wirklich wurde, hätten wir uns vorher gar nicht vorstellen können, weil es eine Mischung aus Wahnsinn und Perfektion war.
Der Name “Sheer Madness” war in dieser Show Programm. Wir saßen dort nicht selten mit offenem Mund vor Staunen oder hielten uns den Bauch vor Lachen.
Die Story mal aussen vor gelassen, war die Show eine Mischung aus Akrobatik, Tanz und Live-Music und das in allen Punkten sowas von perfekt – und schräg.
Solltet Ihr bald in Berlin sein, besucht diese Show! Ich würde sie mir jederzeit wieder anschauen.

Museumsviertel / Regierungsviertel:

Am Sonntag hatten wir noch etwas mehr als einen halben Tag zur Verfügung und machten uns so noch einmal Tourimäßig auf den Weg Richtung Museumsinsel, um von dort aus zu einer Bötchen Tour aufzubrechen.
Die Strecke vom Hotel bis dorthin, dauerte zu Fuß ca. 1 1/4 Stunde.
Wir wählten dieses Mal eine ca. 60 Minütige Tour, bei der auf dem Boot kein Tonband lief, sondern ein netter junger Mann, auf sehr humorvolle Weise erklärte, was wir alles zu sehen bekamen.
Wir hatten einiges zu Lachen und gingen durchaus Schlauer aus der Fahrt wieder hinaus.
Anschließend nahem wir noch rechtzeitig am Brunch im Ampelmann teil und machten uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen.

Vielleicht sind ja ein paar Locations dabei, die euer Interesse geweckt haben. Müsste ich mich auf zwei festlegen, die ich besonders empfehlen würde, wäre es das Café Einstein, sowie die Show “Sheer Madness”.

Macht es gut!

1

Comment
  • Anonym27 Mai 2016
    Antworten

    Ich war auch schon im Cafe Einstein aber zum Frühstück.. Ist wirklich sehr empfehlenswert und das Frühstücksangebot ist super lecker. Ich bin aus der Schweiz und würde schon nur wegen dem Cafe Einstein wieder nach Berlin gehen 🙂

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