Family Life: Der ganz normale Wahnsinn – 11. April 2016

Family Life: Der ganz normale Wahnsinn – 11. April 2016

Seit wir zu Viert sind, mussten wir uns deutlich anders organisieren. Würden wir planlos in den Tag starten, käme wohl niemand von uns pünktlich im Büro, dem Kindergarten oder bei Terminen an.
Die erste Zeit waren wir zwar trotz versuchter Organisation eher hoffnungslos verloren in unserem Chaos aber inzwischen hat es sich wirklich eingependelt. Die Aufgaben wurden einfach anders verteilt und schon funktioniert alles wieder ziemlich gut.

Dieser Tag startete also wie auch die meisten anderen Wochentage, gegen 7 Uhr für mich.
Ich schlich mich aus dem Zimmer während der Kleine noch friedlich schlief und sprang flott unter die Dusche. Das Babyphone immer im Auge, denn so gegen 6 Uhr fordert er gerne eine Mahlzeit ein.
Anschließend ging es an den Schminktisch und schon war der verhältnismäßig wenige Schlaf, auf Grund von Serienvorlieben, zumindest optisch kaum noch sichtbar.

Als wir Beide dann komplett fertig waren, mussten wir leider den Kleinen wecken. So ist das nunmal für die kleinen Geschwister, der Alltag passt sich automatisch an den der Großen an.
Riesig gefreut hat er sich darüber nicht aber als er seine Flasche sah, hatte auch er dann wieder gute Laune.

Mit einem satten, sauberen Baby und einer Großen, die voller Vorfreude auf den Tag war, ging es dann nach unten um die Brotdose zu packen.
Der Kleine wurde im Maxi Cosi verstaut und schon ging es in Richtung Kindergarten.
Wie fast jeden Morgen, habe ich bei dem Musikprogramm im Auto nicht viel zu entscheiden. Seit dem vorletzten Urlaub lautet der Wunsch so gut wie jeden Morgen “Die immer lacht”. Naja gut, immerhin handelt es sich dabei um ein Lied, das gute Laune bereitet.
Nachdem die Große verabschiedet war, ging es dann weiter zum Kinderarzt denn dort wartete die erste Impfung auf uns.
Als wir Diese erfolgreich hinter uns gebracht hatten, fuhren wir weiter um ein paar Dinge zu erledigen .

Wieder Zuhause angekommen, bekam der Kleine wieder seine Mahlzeit und hielt anschließend seinen Mittagsschlaf auf der Terrasse, während ich mich an diesen Blogpost und weitere Büroangelegenheiten setzte.
Vertieft in die Arbeit hatte ich fast vergessen, dass wir um 14:10 schon wieder los mussten und so fiel mir dann gegen 14 Uhr auf, dass der Kleine ja noch immer schläft und er auch noch mal trinken müsste bevor wir uns wieder auf den Weg machen konnten.
Schnell den Laptop zugeklappt und schon musste ich wieder das Baby wecken.
Nachdem er dann versorgt und bereits im Maxi Cosi war, düste ich ins Zimmer von der Großen um noch schnell Die Balletttasche zu packen.
Als wir dann endlich im Auto saßen – ordentlich zu spät, düsten wir zum KiGa.
Hatte ich nicht am Anfang des Postings geschrieben, dass wir unser Timing inzwischen wieder halbwegs unter Kontrolle haben? Naja, vielleicht ist es doch noch etwas ausbaufähig..
Gelinde gesagt “abgehetzt”, kamen wir dann gerade noch rechtzeitig beim Ballett an und warteten anschließend  45 Minuten bis die Stunde beendet war.

Nachdem dann wieder alle im Auto verstaut waren machten wir uns auf den Weg nach Hause, denn das schönste Event des Tages, stand uns noch bevor.
So schön das Dasein als große Schwester auch ist, kann man wohl nicht abstreiten, dass die großen Geschwister anfangs häufiger zu kurz kommen. Zwar lässt unsere sich das nicht anmerken aber wenn wir am Abend den Tag gedanklich noch einmal Revue passieren lassen, fallen einem zahlreiche Situationen ein, in denen sie warten musste, wir sie bremsen mussten und ihr ihre Wünsche für den Tag einfach nicht erfüllen konnten.
Also dachten wir uns, dass wir einen Ausflug zu Dritt verbringen möchten. Papa, Mama und die Große. Was eignete sich dafür besser als die Kirmes, die gerade in der Stadt war?
Eine liebe Freundin passte auf den Mini auf und wir machten uns auf den Weg. Dieser Ausflug wurde schon Tage vorher herbeigesehnt und die Vorfreude stieg von Minute zu Minute.
Im Gegensatz zur letzten Jahr, in dem ich schwangerschaftsbedingt die Fahrgeschäfte nur aus der Ferne betrachten konnte, hinderte uns dieses Mal nichts daran, alles zu Dritt zu testen.
Was war das ein Spass. Zwar nicht immer für den Papa, den wir auf der Raupenbahn ordentlich zerquetschten und der jetzt noch über Rippenschmerzen klagt aber gut.. ein bisschen Schwund ist immer.
Am Ende gab es noch einen riesigen Elsaluftballon und dann ging es, nach einem kurzen Abstecher zu McDonals, ab nach Hause.

Da es inzwischen 20 Uhr war, brachte ich den Kleinen schnell ins Bettchen, während die Große unsere Freundin freudig von der Kirmes berichtete.
Anschließend brachte der Papa sie ins Bett und dann wartete nur noch eins an diesem Tag auf uns: Homeland Staffel 5, Folge 4.

Rückblickend ein manchmal chaotischer aber am Ende doch perfekter, ganz normaler Tag.

Lasst es Euch gut gehen.

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