Food: Cleanse – meine kurzer Ausflug in die Welt der farbenfrohen Säfte

Food: Cleanse – meine kurzer Ausflug in die Welt der farbenfrohen Säfte

Öffne ich Instagram, begegnen mir Mixer, bunte Säfte, Hashtags die gesundes Leben widerspiegeln und im Gesamten eine scheinbar sehr gesunde und mit sich im Reinen seiende Timeline.
Smoothies auf Schafsfellen, bunte Säfte vor nackten Beinen die sich über zerknitterten, weissen Bettlaken räkeln.
Sieht nett aus, macht ein kurzzeitig schlechtes Gewissen, wenn man selber gerade die Schokolade in der Hand hat aber ruft bei mir manchmal auch den Gedanken hervor “Macht so eine Ernährung überhaupt noch Spass?”, “Wissen Die noch was “genießen” heisst?”.

Prinzipiell bin ich immer der Meinung, das Leben ist zu kurz um auf Dinge zu verzichten, die man eigentlich mag.
Natürlich muss das alles im Rahmen stattfinden und ich bin auch der festen Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung ein fester Bestandteil für ein gesundes und auch langes Leben ist aber wie weit sollte man gehen?

Prinzipiell verlasse ich mich darauf, dass ich grundsätzlich weiss, was eine gesunde Ernährung ist. Aus dem Grund weiss ich auch, wenn ich mal wieder etwas über die Stränge geschlagen habe.
Ich habe an mir beispielsweise festgestellt, dass ich z.B. am besten 2-3kg loswerde, wenn ich mich auf meinen klaren Menschenverstand verlasse und mich nicht fest und strikt an bestimmte Pläne und Diätformen halte.
Sobald ich das mache, dreht sich mein Gedanke nur noch um “darf ich oder darf ich nicht” und das Thema “Essen” übernimmt eine viel zu große Rolle. Diese viel zu große Rolle führt dazu, dass sich meine Gedanken viel zu sehr mit dem Thema “Essen” beschäftigen und es mir in den Phasen viel schwerer fällt gesund zu essen und die Finger von Süsskram zu lassen.
Die vielen #healthy angerichteten Teller lassen mich also eher kalt und wecken nicht meinen Tatendrang, ebenfalls solche zu zaubern.
Anders ging es mir bei den schönen, bunten Säften, die angeblich so ein frisches, gereinigtes und belebtes Körpergefühl geben und dabei auch noch herzallerliebst schmecken sollen.
Gerade während der Weihnachtszeit, isst man ja doch so Einiges, von dem man selber weiss, dass es nicht einer gesunden Ernährung entspricht. Somit entschied ich für mich, ein Cleanse zu testen.
Ich erhoffte mir folgendes:
  • ein fitteres und bereinigtes Körpergefühl
  • die gefühlte Schwere aus den Weihnachtstagen verlieren
  • eine Veränderung des Hautbildes
  • einen weniger aufgeblähten Bauch
  • mehr Energie
  • einen angekurbelten Stoffwechsel
Zwar war Weihnachten bereits vorbei aber wünschen darf man sich diese Punkte ja. Liest man vorher im Internet, egal ob auf Blogs oder bei den Anbietern selber, sind diese Punkte ja auch gar nicht abwegig.
Da diese Saftkuren alles andere als preiswert sind, habe ich mir vorab so gut wie alle Erfahrungsberichte zu meiner Saftkur durchgelesen, die ich online finden konnte. Die Berichte verrieten in den meisten Fällen, dass Tag 1 nicht ganz so einfach war, sich ab Tag 2 aber schon viel besser gefühlt wurde und die Säfte super schmeckten. Endergebnis: Wie neu geboren.
Ich freute mich also ernsthaft auf die fünf Tage Cleanse und fieberte dem Dienstag entgegen, an dem die ersten Säfte kommen sollten.
Zwar hatte ich kein Schafsfell zu bieten und auch meine nackten Beine wollte ich nicht über meinem Bettlake räkeln aber auch so wart Ihr interessiert an dem Start und den folgenden 5 Tagen.
Tag 1 startete mit dem ersten dunkelgrünen Saft. Bestehend aus Apfel, Sellerie, Gurke, Grünkohl, Spinat, Petersilie, Zitrone und Ingwer.
Mein Gedanke nach den ersten Schlücken: “Wem bitte schmeckt das und wie soll ich davon Mengen runterkriegen?”. Ich trank Ihn also brav zu Ende, versuchte es zwischendurch mit Nase zuhalten um den Saft irgendwie runterzukriegen. Als die Flasche leer war, war ich erstmal heilfroh und dankbar über die zwei Stunden Pause bis zum nächsten Saft.
Hunger verspürte ich an dem Tag keinen, die Säfte füllten den Magen wirklich gut und an freiwilliges Wassertrinken war gar nicht zu denken.
Zwei Stunden später folgte Saft Nummer 2, bestehend aus Ananas, Apfel und Minze. Der schmeckte mir wirklich gut, jedoch fiel mir das Trinken schwer weil ich einfach noch so viel Flüssigkeit von Saft 1 in mir hatte. Normalerweise trinke ich nie viel am Tag und daher war es ungewohnt. Ich denke nicht, dass es Anderen auch so gehen muss.
Zwar war Saft 2 wie gesagt lecker aber ich hatte immer wieder den Geschmack von Saft 1 im Mund und dabei wurde mir direkt schon wieder anders.
Ich freute mich also nicht sonderlich, als es zwei Stunden später wieder Zeit wurde für Saft 3, erneut der Dunkelgrüne.
Bereits den ersten Schluck bekam ich kaum runter. Hielt mir wieder die Nase zu, versuchte es runterzuwürgen und dann kam der Zeitpunkt an dem ich nur noch rannte.
Und wieder fragte ich mich: “Wie kann das nur jemandem schmecken?”.
Wie oben bereits geschrieben, frage ich mich oft, wie weit sollte man gehen um diesen #healthy Trend mitzumachen. Auf Dinge verzichten die einem seelisch gut tun aber vielleicht nicht ganz so gesund sind? Viel Verzicht zu üben weil es genau einer Ernährungsweise entspricht?
Für mich war sehr schnell klar, dass ich für kein Cleanse der Welt versuchen würde irgendwelche Säfte runterzuwürgen, bei Denen mir schon zwei Stunden vorher, beim puren Gedanken an Sie, übel wird.
Glücklicherweise hatte ich zwei dankbare Abnehmer für den dunkelgrünen Saft. Dankbar waren sie allerdings auch nur, bis sie eine Flasche geleert hatten und die Zweite anstand. Denn dann hörte es auch bei Ihnen auf und Sie waren nicht in der Lage die Säfte runterzuwürgen.
Die eine Person war genauso unerfahren, was Säfte dieser Art angeht, wie ich. Die Andere hingegen, trinkt jeden Tag fleissig grüne Säfte. Nachdem auch Sie die Säfte nicht runterbekam, fühlte ich mich schon nicht mehr ganz so verrückt.
Nachdem ich also an den dunkelgrünen Saft einen Haken machte und noch überlegte wie ich Ihn an Tag Zwei ersetzen könnte, wartete schon der nächste Saft auf mich: Zitrone, Cayenne, Agave, Kurkuma.
Scharf, fies, eklig. Sorry aber so schmeckte er. Ein Schluck genommen und ab zur Spüle.
Ich bin wirklich nicht empfindlich oder schwierig was Nahrungsmittel angeht. Ich esse und trinke so gut wie alles aber bei diesen Säften hörte es wirklich auf.
Ich hab Ihn also weggelassen und versuchte mich wieder zwei Stunden später an Saft Nummer 4: Rote Beete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer.
Ich drehte vorsichtig die Flasche auf, nahm den ersten Schluck und hielt inne. Danke auch. Er schmeckt geradezu wie Saft Nummer 1, mein Feind, der Dunkelgrüne.
Langsam war mir klar, dass der Ausflug “Detox” für mich nicht mehr mit dem Ersetzen durch andere Säfte zu retten sein würde.
Ich blieb aber halbwegs motiviert und hoffte auf den letzten Saft am Tag. Über den wurde mir zumindest zwei Mal an diesem Tag gesagt, dass Er wirklich lecker sei.
Nachdem ich also vom Familienessen zurückkam, an dem ich neidisch auf die Teller der Anderen schaute, nahm ich mir vor, es mir nun mit dem letzten Saft gemütlich zu machen.
Sofa gemütlich eingerichtet, Strohhalm angesetzt und: “Och ne, das darf doch echt nicht wahr sein.”
Pfui, bäh, bloss nicht.
An dem Punkt war ich dann echt frustriert und kam mir ganz ehrlich auch veräppelt vor.
Möchten mir ernsthaft diese zahlreichen Erfahrungsberichte auf Blogs verklickern, dass die Säfte lecker wären?
Ich habe anschließend diverse Personen die Säfte probieren lassen und wir waren uns bis auf Saft 2 bei allen einig: nicht runterzukriegen.
Man darf sowas ja nicht laut aussprechen aber es soll Kooperationen geben, bei Denen festgelegt wird, dass nur positives berichtet werden darf. Sorry aber an sowas musste ich in dem Fall denken.
Und nur zur Sicherheit: Auf diesem Blog gab es so Kooperationen nie und wird es auch nicht geben.
Tja was soll ich also sagen, für mich war dieses Cleanse ein absoluter Reinfall. Es kann sein, dass es mir bei einem anderen Anbieter geschmeckt hätte. Es mag auch sein, dass es besser gewesen wäre, die Säfte selber herzustellen, es mag so vieles sein.
Die Säfte selber herstellen wollte ich allerdings nicht. Mich hat gerade dieses unkomplizierte und bequeme Konzept angesprochen, dass man allerdings auch teuer bezahlen muss.
Wäre das Konzept aufgegangen, wäre es mir das auch Wert gewesen aber so war ich einfach nur froh über meine Abnehmer.
Fazit: Cleanse durch Säfte, nicht nochmal mit mir und ich kann es auch niemandem empfehlen, da ich eben nur Diese, sehr schlechte Erfahrung gemacht habe. Abgesehen davon, ging es meinem Magen an diesem Tag wirklich übel und das nicht nur vor Übelkeit. Er fühlte sich total überreizt an und ich hatte mit Sodbrennen zu kämpfen.

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Comments
  • Fabuliz02 Februar 2015
    Antworten

    Oh du Arme. Für mich wäre das erst recht nichts, weil ich sowas sobald es nicht lecker schmeckt eh nicht runter bekomme 🙂 Da bleibe ich lieber bei Obstsäften oder mixe mir selber was leckeres zusammen.
    Danke für deine ehrlichen Worte!

    Liebe Grüße,
    Liz

  • frohsinn02 Februar 2015
    Antworten

    Also meine Smoothies liebe ich und sie stärken mein Immunsystem enorm. Alle um mich herum krank auf der Arbeit, ich nicht ^^ und lecker sind meine immer. Vielleicht geschmackssache? Glg

  • Anonym02 Februar 2015
    Antworten

    Liebe Tina, danke, dass du so ehrlich sagst, wie dir die Säfte geschmeckt haben. Ich war kurz davor, mir die gleichen zu kaufen. Als ich sah, dass du es auch testet, habe ich zum Glück gewartet – und mich jetzt auch dagegen entschieden. Danke 🙂

  • Anonym02 Februar 2015
    Antworten

    Guter Bericht. Es heißt "über die Stränge schlagen" hat nichts mit streng zu tun,sondern mit einer einzuhaltenden Begrenzung.

  • Anonym02 Februar 2015
    Antworten

    Ich finde den ganzen eathealthy, cleaneating und detoxquatsch mittlerweile einfach nur nervig. Kann man sich denn nicht etwas gönnen, muss heutzutage alles lowcarb und fettfrei sein? Ich wünsche mir Frauen (und mittlerweile ja auch sogar Männer), die einfach das essen, worauf sie Lust haben und nicht irgendeinem neuen Trend nachgeben. Dass soll nicht heißen, dass ich es als toll empfinde, jeden Tag 10 Cheeseburger und 3 Packungen Chips und Cola zu verzehren. Aber muss dieser ganze "healthywayoflife"-Trend in so einem extremen Ausmaß betrieben werden? Immer mehr junge Mädchen haben Essstörungen, weil ihnen unsere Gesellschaft ein komplett falsches Bild von "schön" vermittelt. Ist das noch normal?!
    Wenn meine Hose an manchen Stellen dann nun eben strammer sitzt – scheiss drauf! Mein Gewicht und meine Kleidergröße sind nur Zahlen, und ich werde nicht mein ganzes Leben von einer Nummer auf einem Etikett beeinflussen lassen.
    Trinkt eure heiße Schokolade, am besten mit Marshmallows und Vollmilch!
    Lasst euch nicht erzählen, ihr wärt nicht schön!

    Alles Liebe.

  • tinted ivory02 Februar 2015
    Antworten

    Für intensives und humorvolles Recherchieren empfehle ich die Checkerin. 🙂 Sie hat den Detoxwahn schon gut beschrieben (http://www.diecheckerin.de/fit-und-schoen-dank-detox/).

    Liebe Grüße, Eva

  • Soraya LovesLife03 Februar 2015
    Antworten

    Danke für deinen ehrlichen Bericht! Ich hab ja auch so eine Detox-Saftkur gemacht (ohne Sponsor, also aus eigener Tasche bezahlt), wahrscheinlich bei einem anderen Anbieter, als du, wenn ich das aus den Beschreibungen deiner Säfte richtig herauslese. Schade, dass du den Namen deines Anbieters nicht genannt hast. Ich habe Yuicery gewählt und am ersten Tage schmeckten mir tatsächlich alle Säfte noch, wenn sie auch "heftig" waren. Die gelben schmeckten mir mehr als die grünen. Aber ab dem zweiten Tag hing mir vor allem der dunkelgrüne Saft schon aus dem Hals und der Gurkengeschmack, den fast jeder Saft hatte. Trotzdem musste ich weder würgen, noch wurde mir übel. Ich hab die grünen Säfte einfach in einem Zug weggetrunken und Tee oder mit Wasser nachgespült. Da ich eh viel trinke, hat mir die Trinkmenge gar nichts ausgemacht.

    Ich habe hier über meine Detox-Woche berichtet: http://www.inlovewithlife.de/2014/11/mein-detox-experiment-6-tage-5-safte.html

    Grünes Detox würde ich nicht nochmal machen, wegen des würzigen und extrem gurkigen Geschmacks. Aber sanftes Detox mit entgiftenden Lebensmitteln und Tees und selbst gemachten Smoothies.

  • Tasha03 Februar 2015
    Antworten

    Ich bin nun wirklich alles andere als ein Sparfuchs, aber es würde mir im Traum nicht einfallen, mehrere hundert € für ein paar Säfte auszugeben.
    Wobei die von Dir getesteten ja noch zu den relativ "günstigen" gehören.
    Für einen Bruchteil des Geldes kann man sich wirklich die tollsten, frischesten und – wenn man will – auch exotischsten Gemüse- und Obstsorten kaufen und die Säfte und Smoothies nach dem eigenen Geschmack zubereiten. Da weiß man wenigstens was wirklich drin ist und dass sie dann auch schmecken.

  • Anonym03 Februar 2015
    Antworten

    Ich frage mich warum man immer gleich draufhauen muss wenn sich jemand sehr viel gesünder ernährt als der Durchschnitt. Nur weil man es selbst nicht in solchem Ausmaß macht muss man ja nicht gleich unterstellen das die Posts gesponsert sind, bzw. die Meinungen nicht ehrlich.
    Auch heißt das ja nicht das man sich nichts gönnt. Ganz im Gegenteil. Diese Menschen achten auf sich und ihren Körper. Nicht alles vorauf man kulinarisch Lust hat ist auch gut für einen. Das hat auch gar nichts mit Trend oder Detoxwahn zu tun. Schon in den 1930 Jahren haben Norman Walker und Max Gerson vegane Rohkost und frische Säfte empfohlen. Nur haben wir inzwischen völlig verlernt auf unseren Körper zu achten. Alles was wir zu uns nehmen stillt doch bloß den Hunger der Seele. Da gehts auch überhaupt nicht drum irgendeiner Kleidergröße oder einem Idealmaß zu entsprechen.
    Wir essen wenn wir Lust haben und worauf wir Lust haben. Gehen wir 50 oder mehr Jahre zurück hatten die Menschen kaum diese Wahl. Sie waren froh satt zu werden. Eine heiße Schokolade war vermutlich ein selten erfüllter Traum. Heute gibts täglich Süsses aus Industriezucker, was die Natur an Süssem bietet reicht nicht mehr aus. Und die Zahl der Diabetespatienten steigt immer mehr. Sie werden immer jünger. Auch nicht der Sinn oder?
    Und warum soll man sich immer etwas gönnen. Das hat so etwas von erlauben. Ich erlaube mir doch nicht etwas zu essen oder nicht. Entweder geniesse ich es, oder eben nicht.
    Was stört dich so am "healthyway of life"? Wenn jemand bewusst darauf achtet was er isst ist das doch wunderbar. Essstörungen gabs schon immer, und ob "healthywayoflife" das auslöst bezweifle ich.
    Jeder soll es so machen wie er es für richtig hält, es ist auch mal gut eine andere Sichtweise zu bekommen.
    Und das Tina die Säfte eher schlecht bekommen sind kann ich schon nachvollziehen. Wenn man von 0 auf 100 damit loslegt überrascht mich das nicht. Die Blogger die begeistert darüber berichtet haben, haben sich ja auch schon länger anders ernährt und einen anderen Lebensstil. Schade, wäre eigentlich ein Tipp für die Safthersteller auf so etwas bei der Bestellung und auch Säfteauswahl einzugehen. Ich hätte es Tina schon gewünscht das sie Freude daran hat diese Säfte zu Trinken.
    Liebe Grüße und alles Gute
    Franzi
    P.S. Der Rote Beete, Karotte, Apfel, Ingwer Saft ist mein Favorit wenn ich ihn selbst mache 😉

  • Anonym05 Februar 2015
    Antworten

    Hi Tina, ich habe mir letztes Weihnachten einen guten Juicer gewuenscht und der ist jetzt auch ueber ein Jahr in Betrieb, mal mehr mal weniger. Wir machen alle Saefte selbst, zb. kommt bei mir kein Sellerie rein oder rote beete, da ich das nicht mag. Mein "gesuendester" Saft ist Karotte, Ananas, Kale. Manchmal trinke ich auch Loewenzahnsaft (Loewenzahn gibts hier wie "Salat" zu kaufen). Das sind natuerlich keine kulinarischen Hoehepunkte, aber man kann sich dran gewoehnen. Bestimmt ist es noch besser das alles zu essen als zu entsaften, aber wer schafft das schon. Ich freu mich eigentlich ueber den Detox Trend, da ich hoffe, dass viele Firmen, die uns immer Zucker usw. unterjubeln hoffentlich mal Absatzschwierigkeiten bekommen. Zb. habe ich hier noch kein Brot ohne Zucker oder Honig gefunden. Ich selbst habe mich auf gesunde Nahrung besonnen, da ich immer extrem unzufrieden mit meinem Hautbild war. Liebe Gruesse aus Florida

  • Anonym08 Februar 2015
    Antworten

    Na ja, es ist eben wirklich Geschmackssache. Nur weil es dir oder Menschen in deinem Umfeld nicht schmeckt, muss das ja nicht heißen, dass es jedem so geht. Ich trinke jeden Tag Smoothies mit Gurke, Grünkohl, Spinat und es schmeckt mir sehr gut und ich fühle mich fit 😉

  • Tina08 Februar 2015
    Antworten

    Aus dem Grund habe ich ja auch deutlich geschrieben dass es nicht jedem so gehen muss und dass ich eben nur für mich und über diese eine Kur berichten kann da ich nur diese Erfahrungen gemacht habe.

  • Anonym08 Februar 2015
    Antworten

    Ich denke du bist mit Vollgas ohne Führerschein in dieses Saftfasten reingeschossen. Dein Saftversand hätte dich da vielleicht auch besser begleiten sollen. Ich hab ja weiter oben schon mal was geschrieben.
    Ich könnte mir vorstellen das dir ein Saft am Tag der dir auch schmeckt vermutlich viel mehr helfen würde.

    Liebe Grüße von Franzi

  • Anonym09 Februar 2015
    Antworten

    Also ich mixe mir seit 2 Jahren meine Smoothies selber (wie denn sonst auch anders als Studentin;)), mit viel Grünem (Kohl, Spinat usw.), ich denke auch, dass bei dir die körperliche Reaktion durch die fehlende Gewöhnung kommt.
    Allerdings finde ich wie Franzi, "etwas gönnen" ist hier nicht richtig eingesetzt. Wieso wird "etwas gönnen" mit Schokolade usw., einem puren Industrieprodukt, gleichgesetzt? Ich ernähre mich nicht vegan, nicht mal vegetarisch, aber bei jedem Schluck Milch kommt mir wieder in den Sinn "eigentlich gehört diese Kuhmilch nicht in meinen Bauch, die war für ein kleines Kalb gedacht" – recherchiere mal nach der China Study und den Zusammenhängen zwischen unserer westlichen Ernährung mit viel "etwas gönnen", Industriezucker, Milchprodukten und dem Zusammenhang von Wohlstandskrankheiten wie Diabetes. Mittlerweile fühle ich mich schon nicht mehr wohl, wenn irgendwas verarbeitetes im Einkaufskorb von meinem LAG und mir landet. Man muss da aber Kompromisse machen.
    Wenn man sich "etwas gönnen will", sollte man sich das gönnen, was dem Körper langfristig gut tut, und nicht, was kurzfristige Befriedigung durch Industrie und Chemie verschafft.
    Ich denke, wenn du selber einen sanften Cleanse probierst und dir – für einen Bruchteil!! – Obst, Gemüse, Chiasamen und Lebepur-Gemüsepulver kaufst sowie reichlich Tee trinkst, gesund isst, hast du langfristig viel mehr davon, als von einer 5-tägigen teuren Saftkur, wo eine Firma dem Trend aufgesprungen ist und für ein Schweinegeld Menschen abzockt, die ihrem Körper "etwas wirklich gutes gönnen wollen".

    Alles Liebe, Saskia

  • Anonym23 Februar 2015
    Antworten

    Liebe Tina, ich freu mich, dass du doch noch mal deinen Entsafter herausgeholt hast. Habe ich gerade auf deinem Insta Account gelesen! Custom made is way better :-)! Ich hab kein Insta, aber das Loewenbild ist so schoen, hast du das selbst geschossen?

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