Was denn nun? Christkind, Weihnachtsmann oder Nikolaus?

Was denn nun? Christkind, Weihnachtsmann oder Nikolaus?

Bei uns Zuhause herrscht, wie Ihr schon bei Instagram lesen konntet, Verwirrung. Aber fangen wir mal von vorne an.

Da gibt es einmal den Nikolaus. Er war zwar schon da und rumpelte gegen die Haustür aber irgendwie scheint er doch mit dem Weihnachtsmann zusammen zu hängen oder warum sehen sie sich so ähnlich?
Vielen Dank an dieser Stelle an die zahlreichen Zeichnungen die einem überall begegneten, auf denen der Nikolaus weder den Bischofsstab in der Hand, noch die Mitra auf dem Kopf trug.
Meist war es einfach nur das Bild des Weihnachtsmannes aber im Zusammenhang mit dem Nikolaus.

Dank Rolf Zuckowskis “Nikolaus und Weihnachtsmann” konnten wir aber auch in diesem Punkt etwas Klarheit schaffen. Der Nikolaus kommt also erst nächstes Jahr wieder. Darauf haben wir Drei uns inzwischen einigen können.

Bleiben nur noch Zwei: Der Weihnachtsmann und das Christkind

Beide scheinen, was Weihnachten angeht, eine ausschlaggebende Rolle zu spielen.
Das ist auch kein Wunder, denn geben tut es sie Beide und bei den einen Kindern kommt der Weihnachtsmann nach Hause und bei den Anderen das Christkind.
Wir führen also die altbewehrte Tradition unserer Eltern fort: zu uns kommen der Weihnachtsmann und das Christkind.
Daraus schlussfolgerte unsere Tochter dann aber sehr schnell, dass der Weihnachtsmann ja der Vater vom Christkind ist.
Und wieder hieß es: Uppsala, da ist was falsch – Licht ins Dunkle bringen.
Das Kinder in diesem Alter nicht jede Einzelheit wissen müssen, ist klar aber davon ausgehen, dass der Weihnachtsmann der Papa vom Christkind ist, das sollten sie nun auch nicht.

Letzte Woche fiel mir dann eine kindertaugliche Krippe in die Augen und ich sah darin unsere Chance, auch dieses Thema aufklären zu können.
Zuhause aufgebaut haben wir dann erstmal den Weihnachtsmann aussen vor gelassen (entschuldige bitte Weihnachtsmann, ich hoffe ich gelte trotzdem noch als “lieb”), und uns mit den vorhandenen Personen beschäftigt.
Seit dem, ist das “Könige Spiel” ein sehr beliebtes Spiel bei uns geworden. Wir ordnen die Figuren immer neu an und spielen ihre Rollen durch.

Das Christkind wäre also auch erklärt, bleibt noch einer: Der liebe Weihnachtsmann

Das Christkind ist ja doch eher von zarter Statur und aus dem Grund, fand ich die Idee einer Instagramuserin ganz schön: Der Weihnachtsmann hilft dem Christkind beim Verteilen der Geschenke.
Mit seinem Schlitten geht das deutlich einfacher – und schneller sind sie dank Rudolf & Co. auch.
So funktioniert es auch, dass man die Welt des Weihnachtsmannes, genauso stehenlassen kann wie sie eben bekannt ist. Nur an Weihnachten, da finden die Zwei zusammen und sorgen dafür, dass alle Kinderaugen leuchten.

Erzählt uns doch mal, wie Ihr das Zuhause handhabt?
Erklärt Ihr euern Kindern die Hintergründe? Kommt der Weihnachtsmann oder das Christkind? Vielleicht auch Beide?

Habt noch eine schöne Vorweihnachtszeit mit vielen, vielen, leuchtenden Kinderaugen und dem Zauber, der gerade wohl durch alle Häuser zieht, in denen Kinder leben.

 

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Comments
  • Mona19 Dezember 2014
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    😀 Nachdem du sogar selbst schreibst, bei UNS herrscht Verwirrung (und nicht nur bei deiner Tochter), hätte ich zu gerne deinen verwirrten Blick gesehen, als deine Tochter mit der Info "Weihnachtsmann = Vater vom Christkind" zu dir kam.
    Bei uns kam der Nikolaus am Nikolaustag. Er hatte eben zwei Outfits, was ich wohl so hingenommen habe. An Weihnachten kam dann das Christkind bis… ja bis ich irgendwann herausgefunden habe, dass mir das doch eher als Geschichte aufgetischt wurde und die Geschenke von der Familie gekauft wurden. Diese Erkenntnis habe ich entgegen der Anweisung meiner Eltern direkt an meine jüngere Schwester weitergegeben. Wir haben uns aber trotzdem noch ein, zwei Jährchen freiwillig beim Christkind bedankt, indem wir nach der Bescherung auf die Terrasse raus sind und wie in den Jahren zuvor in den Himmel gerufen haben: "Danke, liebes Chriiiistkiiiiiind". 🙂
    Wenn es mir gelingt, würde ich es meinem Kind später mal auch so verkaufen. Vorausgesetzt natürlich, es akzeptiert die "zwei Outfits" und zwei Bezeichnungen für den Nikolaus/Weihnachtsmann und dass der Nikolaus aka Weihnachtsmann auch nach dem Nikolaustag noch hier und da zu sehen ist. Deine Lösung finde ich aber auch sehr schön und vor allem, dass du sogar noch die Könige in die Erklärung hast einfließen lassen und deiner Kleinen die Weihnachtsgeschichte erklärt hast! Mancher hätte sicher Angst davor gehabt, dass noch mehr Figuren noch mehr Verwirrung stiften, dabei verstehen die Kleinen doch meistens mehr, als man glaubt, wenn man es ihnen kindgerecht nahebringt. Darin bist du, glaube ich, eh Meisterin, man denke nur an die Schnullergeschichte!
    Habt eine schöne restliche Adventszeit!
    Liebe Grüße!

  • Anonym20 Dezember 2014
    Antworten

    Da es, außer in den Medien, keinen Weihnachtsmann gibt, kommt bei uns ganz normal das Christkind.

  • Anonym23 Dezember 2014
    Antworten

    Bei uns kam immer zuerst der Nikolaus. Am heiligen Abend hatte dann das Christkind seinen Auftritt und hat hinter verschlossener Tür die Geschenke gebracht, den Baum erleuchtet und die passende Musik abgespielt.

    Bei meiner Cousine und ihrer kleinen Tochter gab es in den letzten Wochen auch ein paar Gespräche zu dem Thema. In ihrer KiGa Gruppe kommt bei einigen der Weihnachtsmann, bei anderen das Christkind. Deshalb hat sie ihr auch gesagt, dass der Weihnachtsmann und das Christkind an diesem einen Abend im Jahr zusammenarbeiten und sie sich einfach aufteilen, damit sie es rechtzeitig schaffen.

  • Anonym30 Dezember 2014
    Antworten

    Köstlich : )

  • Barbara30 Dezember 2014
    Antworten

    Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind immer irrsinnig entrüstet darüber war, wenn jemand den Weihnachtsmann und den Nikolaus verwechselte…

  • Anonym07 Januar 2015
    Antworten

    Bei mir kommt der Nikolaus und das Christkind.. das hat meine Mutter mir erfolgreich eingetrichtert 😉

  • Dani25 Januar 2015
    Antworten

    Liebe Tina,

    bei uns holt der Nikolaus den Wunschzettel ab und unterstützt somit den Weihnachtsmann / das Christkind, die ja in der Weihnachtszeit absolut überlastet sind. Bis zum 6. Dezember werden die Wunschzettel fertig gemacht und unser Mittlerer schreibt immer allerliebste Wünsche mit dazu "lieber Weihnachtsmann, ich wünsche Dir frohe Weihnachten und viele Geschenke!" (z.B.). Der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol, wo er (lt. dem Mittleren) den ganzen Tag fern schaut, um auf dem Laufenden zu bleiben. Klingt logisch, muss ich zugeben. Denn ich bin es nicht. Und irgendwie… bei den vielen Geschenken finde ich es beruhigender, wenn der Weihnachtsmann die schleppen muss. Beim vielen fernsehen hat er ja auch ausreichend Zeit, sich mit leckeren Keksen zu stärken. Das Christkind ist ein Kind und Kinderarbeit – sprechen wir lieber nicht darüber!

    Bis Weihnachten viele Grüße
    Daniela

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