Baby & Kids: Themen, die die Mütterwelt spalten

Baby & Kids: Themen, die die Mütterwelt spalten

Vor kurzem bat eine Leserin um einen ganz speziellen Post, in diesem Post soll es um einige Hauptdiskussionspunkte in der Elternwelt gehen.
Egal wo wir Mütter uns gerade befinden, diese Themen kommen immer wieder auf.
Ob auf dem Spielplatz, in der Krabbelgruppe oder beim Abholen des Kindes im Kindergarten.
Meistens halte ich mich aus solch Diskussionen raus. Ich habe meine eigene Meinung zu den jeweiligen Punkten und möchte diese nicht immer wieder, mit teilweise mit den Hufen scharrenden Müttern, durchgehen.

Vorab ist klar, was ich nun schreibe, ist meine Meinungen und meine Erfahrung. Das soll kein “to do”-Post werden sondern lediglich meine Sicht der Dinge widerspiegeln.

Viel Spass beim Lesen, nicken und Kopfschütteln 😉

Stillen:
Ich wähle diesen Punkt mal als Anfangspunkt, da er ja oftmals bereits vor der Geburt, eine Rolle spielt.
Wobei wir auch schon beim Thema wären. Für mich war die logische Konsequenz einer Geburt, dass anschließend ein Baby auf der Welt ist, das gestillt werden möchte. Während der Schwangerschaft habe ich mir darüber keinerlei Gedanken gemacht. Ein Baby kommt auf die Welt, es hat Hunger, wird gestillt, Thema Ende – so meine Idee dazu.
Rückblickend würde ich mich vorher auch nicht intensiver damit beschäftigen, als ich es getan habe. Oftmals lese ich, dass sich die werdenden Mütter schon während der Schwangerschaft mit Flaschennahrung und den verschiedensten Flaschen beschäftigen, obwohl sie angeben stillen zu wollen.
Diese Gedanken verstehe ich hingegen, wenn nicht gestillt werden möchte.

Da wäre auch schon Punkt Nummer Zwei: Es gibt für mich bei dem Thema kein “Richtig” oder “Falsch”.
Die Einen möchten stillen, die Anderen nicht. Beide Ansichten sind meiner Meinung nach zu akzeptieren und nicht immer wieder gegenseitig anzugreifen. Die Einen werfen mit Wörtern wie “Stillmafia” um sich, die Anderen müssen sich immer wieder anhören verantwortungslos zu sein, weil sie ihrem Baby die Flasche geben.

Ich selber habe aus oben genanntem Grund am Anfang gestillt und stellte sehr schnell fest, dass ich mich damit unglücklich fühlte. Die Schmerzen, die das Stillen anfangs mit sich brachte, waren dabei nur ein Grund.
Wie oft wurde mir gesagt: “Jaaa da muss man durch, Zähne zusammenbeissen”.
Sehe ich nicht so, durch so etwas muss man nicht durch. Es soll doch eine schöne Erfahrung sein, zumindest reden alle von einer schönen Erfahrung. Empfindet man sie aber nicht als schön, sondern bricht schon in Panik aus wenn das Baby wieder Hunger hat, sollte eine Lösung gefunden werden, die für Baby sowie Mutter schön und entspannt sind.
Ich spreche hier nicht von 3 Tage langem Ziepen bei jedem Andocken sondern von 30 Tage langer Panik vor anstehenden Schmerzen, dass einem bereits bei dem Gedanken daran, die Tränen in die Augen steigen. Nein, das muss nicht sein.
Es reicht nicht, wenn nur das Baby glücklich ist weil es seine Muttermilch bekommt, die Mutter muss dabei genauso glücklich mit dem Zustand sein. Ist sie es nicht, ist Stillen für dieses Baby-Mutter-Gespann, vielleicht nicht die richtige Lösung.

Als Lotta ihre erste Flasche bekam, habe ich 3 Kreuze gemacht. Endlich konnte ich anfangen diese Babyzeit entspannt zu genießen. Die Schwangerschaft war Mist, den ersten Monat habe ich mich durch das Stillen extrem unglücklich gefühlt und damit sollte endlich Schluss sein. Ich habe die Entscheidung nie bereut. Für uns war dieser Weg die richtige Lösung.

Schnuller:

Den Schnuller bekam Lotta ca. nach 2 Tagen das erste Mal. Sie nahm ihn gerne und er beruhigte sie. Von uns aus, durfte es gerne so sein. Abgeschafft haben wir ihn erst, als die Zahnärztin sagte, dass es langsam Zeit würde. Damals war sie knapp 1 3/4 Jahr. Mit 3 Monaten führten wir jedoch ein, dass es den Schnuller nur Mittags und Abends zu ihrer Schlafenszeit gab. So wollten wir verhindern, dass er zu wichtig für sie wird. Für sie war es okay, sie “brauchte” ihn auch nicht öfter.

Essen:
Anschließend bzw. anfangs parallel zu der Still- bzw. Flaschenphase, wird es ernst. Die erste Breischlacht beginnt. Mit etwas über 4 Monaten haben wir uns an die erste Breimahlzeit herangetastet. Anfangs stand ich völlig planlos vor dem Gemüseregal und dachte, ich würde durch diese Thematik nie durchblicken.

Aber von vorne. Den Zeitpunkt für die erste Mahlzeit haben wir nicht nach Lottas Alter ausgewählt sondern danach, ob sie uns Zeichen gibt, dass die an Essen interessiert ist.
Irgendwann ging es los, dass sie unser Essen mit ihren Blicken fast verschlungen hat. Sie zeigte ihre Neugier und machte deutlich klar, dass ihre Zeit gekommen war.
Wir folgten den Tipps der Hebamme und ersetzen pro Monat eine Mahlzeit. Erst Mittags, dann Nachmittags, anschließend Abends und am Ende das Frühstück.
Den Anfang machten wir mit Möhrenbrei, damals noch selbstgekocht. Für die Anfangszeit fand ich es auch praktisch, da sie pro Mahlzeit nur wenig gegessen hat. Ich fror den Brei in kleinen Eisklotzformen ein und hatte somit immer schön kleine Mengen zur Verfügung.

So viel Mühe ich mir mit meinen Gemüsekreationen auch gab, die liebe Lotta wusste es nicht zu schätzen und gab mir deutlich zu verstehen, dass ihr mein Gekochtes nicht geschmeckt hat. Das änderte sich auch nicht als wir zusätzlich zu dem Gemüse, Fleisch einführten.
Nach ca. 3 Wochen zogen bei uns also diverse Gläschen ein und das Kind war glücklich.

Auch an dieser Stelle gehen die Mütterdiskussionen wieder los. Das arme Kind bekam Gläschen. Industriell hergestellten Brei. Um Gottes Willen.
Meine Meinung dazu: Ohren auf Durchzug, Gläschen sind vollkommen in Ordnung. Im Zweifel vermutlich noch kontrollierter als das frische Gemüse. Nein im Ernst, es gibt sie, es ist praktisch, die Kinder mögen sie und es gibt tolle Gläschen von Bioherstellern.

Bei uns gab es sehr sehr lange Gläschen da Lotta große Probleme mit stückigem Essen hatte. Irgendwann bekam sie dann zwar unser Essen aber immer noch püriert. Das ging knapp bis sie 1 Jahr alt war. Auch da hörte ich nicht nur einmal “Mensch, das Kind muss doch mal stückig essen”. Sicherlich “musste” sie das irgendwann mal, jedoch auch erst als sie bereit war. Es hätte niemandem geholfen, dem Kind immer stückiges Essen zu geben, wenn sie sich noch nicht traut es runterzuschlucken und im Zweifel mit Hustenanfällen reagiert.
Selbst heute isst sie kein stückiges Fleisch, sie spuckt es konsequent aus. Tja, so ist es nunmal. Irgendwann wird sie es schon mögen. Spätestens wenn sie merkt wie toll ein gegrilltes Steak im Sommer ist 😉

Laufen:
Mit ca. 10 1/2 Monaten lief Lotta frei, das war ziemlich früh und somit kamen wir auch nie in die Situation, in der man sich eventuell Gedanken macht, ob das Kind schon laufen sollte und warum es vielleicht noch nicht läuft.
Jedoch vermute ich, dass ich bei diesem Punkt reagiert hätte wie auch bei dem Sitz-, Sprech- und Töpfchenthema. Jedes gesunde Kind nimmt sich die Zeit, die es braucht. Ob die Kleinen mit einem Jahr oder mit zwei Jahren laufen, ist doch ganz egal. Eltern sollten sich um diese Punkte nicht so viele Sorgen machen sondern den Dingen ihren Lauf lassen. Wer gibt schon vor was “normal” ist. Kinder sind keine Maschinen und jedes für sich ist nunmal einzigartig und anders.

Sprechen:

Ich weiss gar nicht mehr genau, wann Lotta ihr erstes Wort sagte. Knapp 1 Jahr wird sie dabei aber gewesen sein. Welches Wort es war, weiss ich jedoch noch genau. Teddy. Wir wunderten uns sehr denn sie hatte weder eine große Vorliebe für Teddys, noch besaß sie selber einen.
Vorher brabbelte sie öfter “Mama”, jedoch nicht sehr gezielt. Uns wurde immer gesagt, dass sie sich aufs motorische konzentriere und sich daher mit dem Sprechen “Zeit ließe”.
Wir halten fest: Am besten läuft ein Kind mit einem Jahr, spricht wie ein Wasserfall, kann Lesen und baut in seiner Freizeit eine Rakete.
Inzwischen quasselt sie uns in ganzen Sätzen die Ohren ab, singt Liedtexte, zählt bis 10 und fragt uns über Gott und die Welt aus. Hätten wir uns also aus irgendeinem Grund Sorgen gemacht, dass sie nicht schon so viel gesprochen hat wie manch andere Kinder mit 1 oder 1 1/2 Jahren, wären sie vollkommen unbegründet gewesen. Sie nahm sich ihre Zeit, die sie brauchte.

Töpfchen:
Klickt hier, dort gibt es bereits einen ausführlichen Post zu dem Thema.

Erziehung: 
Oh welch schönes und heissdiskutiertes Thema. Mir wird öfter nachgesagt, dass ich streng sei. Ich selber sehe es allerdings nicht so.

Aus meinen frühsten Kindheitserinnerungen ist mir unteranderem in Erinnerung geblieben, dass es einige Dinge gibt, die man als Kind leider einfach nicht darf.
Das habe ich damals nicht immer verstanden, nicht immer schön gefunden aber meistens akzeptiert.
Meine Eltern waren nie die Typen die sich auf große Diskussionen eingelassen haben. Dinge waren erlaubt oder verboten. Es wurde erklärt warum einige Dinge nicht erlaubt sind und fertig. Natürlich gab es auch Situationen, die durch wiederholte Bitte erlaubt wurden aber grundsätzlich kannten wir Kinder den roten Faden, an dem wir uns orientieren konnten.
Diesen roten Faden, diese Regeln und Grenzen, empfinde ich rückblickend als ungemein wichtig. Durch das Einhalten dieser bekannten Regeln, entstand eine wichtige Vertrauensbasis. Wir waren z.B. immer die Kinder im Freundeskreis, die mit am längsten Abends raus durften. Zuhause war einfach klar, dass wir die uns aufgetragene Uhrzeit, einhalten werden. Etwas anderes wäre uns gar nicht in den Sinn gekommen. Wir haben auch unsere Grenzen getestet, keine Frage. Gewisse Dinge waren aber einfach ungeschriebenes Gesetz. Heute bin ich für diesen “Rahmen”, in dem ich aufwuchs, sehr dankbar. Er war nicht der Lockerste in der ganzen Klasse aber eine gesunde Mitte. Nun hab ich wieder etwas ausgeholt. Was ich aber eigentlich damit erklären möchte, ist der Grundstein für Lottas Erziehung.

Für sie wünschen wir uns, dass sie ihre Persönlichkeit frei entfalten kann. Sie soll ihre Talente und ihre Gaben so nutzen, wie sie sich wohl fühlt. Sie ist keine kleine Person die in ein Raster passt oder passen soll, sie ist eine eigenständige Person. Ob sie später Rockstar, IT-Spezialist oder Tierpflegerin wird, ist uns gleich, so lange sie dabei glücklich sein wird.
Das ist das Ziel, das wir uns gesetzt haben. Den Weg dahin leiten wir ihr nicht, sondern wir begleiten sie – mit dem roten Pfaden, der auch uns begleitet hat.

Oftmals wird diese Konsequenz meiner Meinung nach, mit Strenge verwechselt. Konsequenz empfinde ich als äusserst wichtig, gerade in dem Alter von 2 Jahren. Unser kleiner Dickkopf lässt Dinge nicht bleiben, weil wir ihr zweimal ausdrücklich “Nein” sagen, sie würde sie noch 15 mal wiederholen.
In so Situationen reagieren wir konsequent. Diskussionen gibt es mit einer 2-Jährigen nicht. Dinge sind erlaubt oder eben auch nicht, das muss sie leider lernen – da mussten auch wir durch.

Mit dem Weg der “Alternativlosen Alternativen”, versuche ich ihr diese Zeit etwas leichter zu machen. Einige Dinge sind nicht verhandelbar und somit “Alternativlos”. Um diese Situationen aber entspannt zu gestalten, greife ich auf die “Alternativlosen Alternativen” zurück.

Beispiel Zähneputzen:
Der Vorgang des Zähneputzens ist Alternativlos also unumgänglich. Ob sie nun aber die Zahnpasta auf die Bürste gibt oder ich das übernehme, kann sie gerne selber entscheiden. Somit komme ich ans Ziel des Zähneputzens und Lotta hatte Mitspracherecht und fühlt sich ernstgenommen.

Beispiel Gute Nacht Geschichte:
Hier gilt das Selbe. Ich zwinge sie Abends nicht, sich für ein Buch zu entscheiden, sondern sie darf sich aussuchen aus welchem Buch ich als Erstes und aus welchem als Zweites vorlese. Die Geschichte fällt dann zwar jeweils kürzer aus aber sie ist zufrieden, denn sie durfte entscheiden.

Diese Vorgehensweise kann im Alltag immer wieder eingesetzt werden. Socken müssen im Winter angezogen werden, welche das sind und ob sie eventuell auch noch aus einem Roten und einem gelben Socken bestehen, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass sie akzeptiert, dass es nicht Barfuss aus dem Haus geht. Bei 2 jährigen kein selbstverständlicher Punkt.

So, nun ist dieser Post länger geworden als geplant. Hut ab, wenn ihr bis hier unten gelesen habt 😉
Ich hoffe die Leserin, die um diesen Post bat, ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Alles Liebe,

32

Comments
  • Anne18 Februar 2014
    Antworten

    Ein unaufgeregter Post zu vieldiskutierten Themen. Gefällt mir!

  • Nana M.18 Februar 2014
    Antworten

    Danke für diesen tollen Post! Mach genau so weiter P*E*R*F*E*K*T!

  • Anonym18 Februar 2014
    Antworten

    Auch als Nicht-Mutter fand ich es total interessant zu lesen 🙂

  • Marie18 Februar 2014
    Antworten

    Ich finde deine Posts immer total interessant, obwohl ich selbst keine Kinder habe. Ich denke mir immer, ich merke mir das für später! 😉

  • Angelina18 Februar 2014
    Antworten

    Geht mir genauso 🙂

  • Anonym18 Februar 2014
    Antworten

    Hallo,
    ich finde Euren Blog super, und auch solche Posts immer sehr interessant, obwohl ich selbst noch keine Kinder habe und ja so nicht wirklich mitreden kann….
    Vor allem finde ich eure Mischung der verschiedenen Themen toll. Bitte macht weiter so 🙂
    LG Diana

  • Anonym18 Februar 2014
    Antworten

    Genau das gleiche hier 🙂
    Finde du hast eine ziemlich gesunde Einstellung zu allen Bereichen! Und ich glaube auch als nicht- Mama kann man sich ja ein Bild bzw Meinung machen! Deshalb gefallen mir die Kinderbeiträge auch echt gut!

  • Katrin18 Februar 2014
    Antworten

    Ein toller Post, den ich auf unsere letzten 2 1/2 Jahre 1:1 übertragen könnte. Du schreibst mir sowas von aus der Seele! Katrin

  • Kijana18 Februar 2014
    Antworten

    super Post! Auch als Nicht-Mutter gut nachzuvollziehen. Zum Thema Stillen sehe ich das genauso. Wenn sich die Mama nicht wohlfühlt, wie soll das Baby dann glücklich werden? Ebenso, was diese ewige Genörgel am "muss das und das essen" angeht. Was geht es andere Leute an, wie ich mein Kind ernähre? Manche Stillen auch 3 Jahre und ich kann bei weitem nix seltsames daran sehen. Erlaubt ist, was gut tut 😉

    Der Punkt mit der Erziehung im Bezug auf Socken etc. ist gut. Wobei ich glaube, ich würde mein Kind einfach mal ohne Jacke im Winter rauslassen, die merken recht schnell, wie kalt es ist – hoffe ich!

    Weiter so, euer Blog gefällt mir wunderbar 🙂

  • Katja18 Februar 2014
    Antworten

    Da trifft jemand meinen Nagel auf den Kopf. Ich würde deine Aussagen sofort unterschreiben. Das ist auch in etwa der Stil, in dem wir versuchen unseren zweijährigen Rabauken groß zu kriegen.

    Gefällt mir. ?

  • E.T. von roundaboutme18 Februar 2014
    Antworten

    Die Konsequenz in der Erziehung halt eich auch für einen elementaren Punkt. Das das nicht allzu selbstverständlich ist, sehe ich an vielen Kids. Auch denen meiner Freunde und Bekannten. Leider.

  • Anonym18 Februar 2014
    Antworten

    Liebe Tina,

    wie hast Du es geschafft, dass Lotta nach dem Stillen die Flasche akzeptierte?

    Meine Kleine ist jetzt knapp vier Wochen alt. Ich stille momentan noch voll, möchte aus mehreren Gründen jedoch gerne Zwiemilch einführen. Ein erster Versuch mit der Flasche inkl. Ersatznahrung endete leider ernüchternd 🙁 Will es demnächst noch einmal mit abgepumpter Milch probieren.

    Schnuller konnte ich leider auch noch nicht etablieren, der wird dnach ein paar Sekunden wieder ausgespuckt.

    Super Post und Danke für Deine Entspanntheit! 😉

    LG Evi

  • Anke Friedrich18 Februar 2014
    Antworten

    Toller Post! Ich musste stellenweise doch sehr breit grinsen…
    Da ich in meiner 1. Schwangerschaft krank geschrieben war, hatte ich zu viel Zeit.. und bin in einer Mama-Community gelandet, nach derer Meinung meine Kinder bereits tot sein müssten… 😉
    Die oben aufgeführten Punkte treffen voll ins Schwarze!
    Liebe Grüße
    Anke

  • ladybirdslover18 Februar 2014
    Antworten

    Super Idee mit den Alternativlosen Alternativen 🙂

  • Anonym18 Februar 2014
    Antworten

    Ich finde Dich ziemlich cool 🙂 !

  • Konsumjunkie18 Februar 2014
    Antworten

    Die Alternativlosen Alternativen sind mein Highlight!!!

  • Zuckerschnute19 Februar 2014
    Antworten

    Ich habe ein Frage an Corinna…
    Du hast (oder hattest) doch auch einen Mini. Hast du deinen Sohn vorne auf den Beifahrersitz gesetzt oder auf die Rückbank? Ist ja doch nicht so riesig hinten..

  • Corinna19 Februar 2014
    Antworten

    Anfangs im Maxi Cosi kam er entweder mit Base auf den Rücksitz (hinter dem Beifahrer) oder ohne (da ich vorne kein Isofix habe) neben mich, bei ausgeschaltetem Beifahrer Airbag.
    Als die MaxiCosi Zeit vorbei war, haben wir uns den Cybex Sirona geholt- der zwar hinten in den MIni passt, die Fummelei mit Kind aber endlos wäre.
    Daher fahre ich jetzt unser "großes" Auto, der Mini wird demnächst getauscht gegen einen anderen- schweren Herzens zwar, aber ein Mini Cabrio ist einfach kein Kleinkinder Auto! 🙁

  • Anonym19 Februar 2014
    Antworten

    Schöner Post, der eine für mich persönlich sehr gesunde Einstellung widerspiegelt!
    Bei einigen Sachen spielen aber auch mehrere Faktoren eine Rolle: als ich abstillen wollte, gab es totale Flaschenverweigerung und wir haben alles durchprobiert an Flaschen, Milchsorten, abgepumpte MuMi, Papa gibt, Mama nicht dabei, Mama gibt usw usf. No Chance!

    Wir haben auch ein seeeeehr willensstarkes Kind, weshalb ich mir jedes "Nein" sehr genau überlege. Es gibt aber eben "Neins", die unumgänglich sind. Ich gehe auch viel den Weg der Alternativen (mir isses auch wurscht, welche Mütze, Hauptsache, sie hat eine auf z.B.). Aber es gibt Situationen, da hilft das nichts. Bspw. Zähneputzen: Von mir aus darf sie anfangen, selbst zu putzen, Zahnpasta draufmachen etc. Und trotzdem verweigert sie dann, den Mund aufzumachen. Mit verweigern meine ich hysterischstes Brüllen, Hauen, treten etc. Kennst Du, Tina, solche Diskussionen oder gehört Lotta zur "harmloseren" Fraktion?
    LG

  • Tina19 Februar 2014
    Antworten

    Nee, das Zahnpasta-Drama kenne ich leider auch, inzwischen geht es halbwegs. Aktueller Stand ist dass sie immer in die Badezimmerecke rennt und sich nicht hinsetzen will aber damit kann man ja noch leben. Früher hat sie sich aber auch gewunden, weggebrüllt usw. ich hab dann ehrlich gesagt kurzen Prozess gemacht, über sie gekniet, arme festgehalten und zähne geputzt. Machte keinem von uns Spass aber Zähne werden nun einmal geputzt. Irgendwann hatte sie dann raus, dass jegliches Theater nicht dabei hilft irgendwie ums Zähneputzen rumzukommen.

  • Tina19 Februar 2014
    Antworten

    Viele Babys mögen Schnuller einfach nicht, das ist aber ja auch total ok, so erspart ihr euch die Abgewöhnung 😉

    Bei der Flasche kann ich leider aus eigener Erfahrung nicht helfen, Lotta nahm sie sofort. Ich habe aber schon öfter gehört, dass es helfen soll, wenn der Papa die Flasche gibt und Mama gar nicht anwesend ist. Bei der Mama kennen sie wohl immer die Option des Stillens und akzeptieren dann die Flasche schwieriger als wenn der Papa es macht, der Stillen eh nicht zu bieten hat. Viel Glück Euch 🙂

  • Anonym19 Februar 2014
    Antworten

    …mache ich auch 🙁 Furchtbar! Aber sie ist sehr stark und macht nun partout den Mund nicht auf. Es wird wohl noch eine Weile dauern bei uns!
    Willensstarke Kinder bringen die Eltern oft an ihre Grenzen!

  • Tina19 Februar 2014
    Antworten

    In der Phase haben wir es zu Zweit gemacht wenn es ging, einer macht den Mund auf, der andere putzt. Wie das klingt aber es half nunmal nichts 😉 Phase Phase Phase, es wird besser.
    Ich ziehe mich übrigens daran hoch, dass die Pubertät angeblich einfacher wird, wenn sie im jetzigen Alter schon so loslegen.

  • MissOswin19 Februar 2014
    Antworten

    Ich bin genauso alt wie du und habe keine Kinder, ich weiß nicht mal, ob ich welche möchte. Ich finde diese Art der Beiträge über das Elternsein und die Schwangerschaft sehr interessant, da man auch mal was ehrliches hört und nicht immer zugeschwallt wird mit "ach, ich bin Mutter und das Kind ist das beste was mir je passiert ist und alles ist einfach nur traumhaft!"
    Ich finde deine Einstellung gut nachvollziehbar und nüchtern. Bin gespannt, was du im Laufe noch berichtest.

  • Clairechen19 Februar 2014
    Antworten

    Ein ganz ganz toller Post. Tina, wir würden uns gut verstehen. Ich stimme Dir in allen Punkten zu.
    Und so wie Du Deine Kindheit und Deine Erziehung mit Lotta beschreibst, habe ich es auch bei mir erlebt und mache es mit meinen Kindern genauso.

    Es freut mich zu lesen, dass Jemanden genauso vorgeht…. Solche Personen sind selten….

  • MissSteffi19 Februar 2014
    Antworten

    Deswegen liebe ich Euren blog so – Ihr geht sehr ehrlich mit Themen, die bewegen um, vielen Dank für den tollen Post!

  • Anonym19 Februar 2014
    Antworten

    Toll geschrieben! Du redest mir aus dem Herzen, liebe Tina!

    Hach, was ich mir anhören musste, als ich von Anfang an nicht richtig stillen konnte (flache Brustwarzen, wenig Milch und ein SEHR hungriges Baby) und die Flasche geben musste. Als mein Kleiner mich dann in der ersten Woche so richtig gebissen hat, dass es geblutet hat, war für mich Schluss. Ich habe noch ca. 1 Monat abgepumpt, danach war's das mit der Milch. Laut meiner Umwelt wird er natürlich doof und klein bleiben. Dazu muss ich sagen, dass er mittlerweile 4 Monate alt ist und so größ, wie ein durchschnittliches, 8-Monate Baby. Er ist glücklich und ich war es nach dem abstillen endlich auch, weil ich genauso wie du, endlich die Mutterschaft genießen konnte. Ohne Schmerzen.

    LG,
    Merry.

  • Miss.Tammy19 Februar 2014
    Antworten

    Das leite ich dann mal weiter an eine schwangere Freundin – ich finde Deinen Standpunkt und die damit zusammenhänge "entspannte Sichtweise und sich nicht schikanieren lassen" sehr angenehm!

  • Anonym19 Februar 2014
    Antworten

    Hallo liebe Merry,

    ich habe selber keine Kinder, wollte dir aber nur sagen, dass ich selber ein Jahr gestillt wurde und trotzdem nur 1,50m groß bin. Tja. Dein Kleiner hat mich also fast schon überholt.
    Finds wirklich doof, dass du und auch andere sich solche Vorwürfe anhören müssen. Natürlich ist Stillen praktisch, aber wenn es nicht geht, dann halt nicht! Soll das Baby sonst als Alternative verhungern, bevor es die böse Flaschennahrung gibt? Das sollte doch wirklich jedem selbst überlassen sein.

    An Tina: ich finde deine Sichtweise auch sehr entspannt, bei Kleinkindern im Freundeskreis denke ich manchmal insgeheim, dass sie später sicher mal richtige "Rotzblagen" werden, da sie immer ihren Willen kriegen. Auch, wenn es fürs Kind absolut nicht gut ist (Zähneputzen….)

  • Blaine19 Februar 2014
    Antworten

    Kann mich den Vorrednerinnen nur anschließen: Deine Einstellung klingt in meinen Ohren sehr richtig und ich hab mir an mehr als einer Stelle gedacht: Ja. Das möcht ich auch so handhaben.

  • krummel23 Februar 2014
    Antworten

    Ganz toller Post, ich habe ganz oft mit dem Kopf genickt und gedacht, ja so sehe ich das auch.
    Was bei uns immer ein grosses Thema war und noch immer ist, ist das Schlafen. Linus ist 2,5 Jahre und schläft weder selbst ein und schon gar nicht durch.
    Wie oft musste ich mir anhören, dass ich mein Kind schreien lassen soll damit sich das Problem selbst löst, wenn er ein paar Tage erschöpft eingeschlafen ist.
    Ich habe das NIE gemacht und ich werde das NIE machen, egal wie erschöpft ich bin und war. Im Prinzip muss es jeder für sich entscheiden, aber es ist einfach nicht der richtige Weg für mich.
    LG

  • Anonym06 März 2014
    Antworten

    Strenge ist gar nicht verkehrt! Ich habe selbst keine Kinder und bin da auch meiner Meinung nach noch zu Jung dafür. Ich habe aber nach der Pubertät und mitte 20 erlebe ich das immernoch, dass ich bemerke, dass Menschen eine zu behütete Erziehung genossen haben. Ohne Regeln und mit viel zu viel Aufmerksamkeit. Ich habe einen Freund für den nehme ich fast die Mutterrolle ein, weil er soviel Aufmerksamkeit benötigt und die sich auch nimmt. Er ist egoistisch und egozentrisch und wenn er mal keine Aufmerksamkeit benötigt, dann denkt er sich wenns sein muss auch mal Geschichten aus. Das ist jetzt schon ein sehr krasser Fall, aber über Freundesfreunde merkt man immerwieder mal, dass einige ihr Leben viel zu einfach hatten und viel zu viel Aufmerksamkeit. Kinder müssen sich auch selbst beschäftigen können und auch darauf vorbereitet werden, dass es andere Kinder vor allem mit dem anderen Geschlecht gibt. Ein Ander den ich mal kennengelernt habe konnte sich mit anfang/mitte 20 einfach nicht selbst beschäftigen. Er hat gearbeitet, ging zur Uni und hatte gute Noten. Aber er konnte sich einfach nicht selbst beschäftigen, weder mit Computerspielen noch mit Büchern oder anderen Hobbies. Als Freunde ist man sehr geplagt, wenn Menschen falsch erzogen wurden und da man nunmal befreundet ist und eben nur helfen will hat man da einfach sehr viel Stress.
    Natürlich muss man da eine gute Mitte finden. Ich hatte auch eine Freundin, die sehr streng erzogen wurde, sodass sie am Vertrauen ihrer Eltern gezweifelt hat… Die war schneller aus dem Haus als man gucken konnte und beneidet bis heute noch Freunde die bei ihren Eltern leben können, weil die miteinander und nebeneinander her leben können.

    Ich bin sicher, dass du das gut machen wirst und hoffe dass meine Gedanken und Erfahrungen eventuell auch von einigen Lesern mitgelesen werden. Es ist egal welche Flasche toll ist und ob das Kind nur Bio bekommt, solange es nicht auch auf das spätere Leben vorbereitet wird und dazu gehört auch mal zu lernen was McDonalds und ungesunde Nahrung ist, dass man sich auch mal am Herd die Finger verbrennen muss oder mal aus Neugierde den Pfefferstreuer in den Mund nimmt.

    LG, C.

Leave a Comment

InstagramFollow me @capriceetdelice
[instagram-feed]

Cookie-Einstellung

Diese Website speichert keine Cookies, ohne Ihre Erlaubnis! Cookies helfen uns, Besucherzahlen und Interessen unserer Besucher zu analysieren. Entscheiden Sie selbst. Infos

Ihre Auswahl wird 30 Tage gespeichert

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Infos

Infos

Unsere Website nutzt Cookies um Besucherzahlen und Interessen unserer Besucher zu analysieren. Dies passiert völlig anonym. Unsere Website speichert keine Cookies auf Ihrem Gerät! Erst, wenn Sie es erlauben. Entscheiden Sie selbst.

  • Alle Cookies zulassen:
    Erlauben Sie Cookies - z.B. von Google Analytics
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies (z.B. bei Online-Shops)

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz

Zurück